DERMATOLOGISCHE LEISTUNGEN ALLGEMEIN
Die Dermatologie ist in der Erstdiagnostik ein visuelles Fach, d.h. der Hautarzt in der Praxis lässt sich beim Erkennen und beim Behandeln von akuten und chronischen Hautkrankheiten zuerst von seinen durch Inspektion der Haut gewonnen Erkenntnissen leiten. Die Lupe, das Dermatoskop vor allem im Hautkrebsscreening (Ganzkörperuntersuchung auf Hautkrebs) und das Mikroskop sind erste wichtige Hilfsmittel, wobei heute die Dokumentation von Befunden auf elektronischen Datenträgern eine wichtige Rolle zukommt.
Weiterführende Untersuchung beinhalten Hauttestungen, mykologische, bakteriologische und feingewebliche Untersuchungen von Abstrichen und Hautproben sowie allergologische Testungen. Ferner sind Laboruntersuchungen ein fester Bestandteil diagnostischer Maßnahmen.
Die richtige Diagnose ist der Weg zur erfolgreichen Therapie. Diese beinhaltet die Lokaltherapie mit Cremes und Salben, die systemische oder lokale Therapie mit Antibiotika, mit Antiphlogistika, mit Steroidpräparaten, mit Immunsuppressiva und mit innovativen Medikamenten aus der Molekularbiologie, den sogenannten Biologics, zur zielgerichteten (targeted) Therapie. Ferner ist die Lichttherapie (UVA- und UVB-Licht) von chronischen Hautkrankheiten Teil des therapeutischen Spektrums in der Hautarztpraxis.
Die Allergologie, die Dermatochirurgie, die Phlebologie, die Proktologie, die Venerologie, die Mykologie und die Andrologie sind feste Bestandteile der Dermatologie.
Alle wichtigen Bereiche des Spektrums der Dermatologie sind in meiner Praxis vertreten. Schwerpunkte meiner klinischen Tätigkeit sind die Allergologie einschließlich allergologische Laboruntersuchungen, die ambulanten Operationen von gut- und bösartigen Hauttumoren sowie die kosmetisch-ästhetische Therapie.
Als dermatologisches Referenzzentrum zum Rash-Management kutaner Nebenwirkungen von EGFR-Inhibitoren (www.tarceva.de) in der Onkologie der Roche Pharma AG bin ich ein Ansprechpartner bei der Behandlung von Hautausschlägen hervorgerufen von modernen Arzneimitteln in der Behandlung metastasierender bösartiger Tumoren (siehe auch Nr. 45 bis 48, in wissenschaftliche Publikationen)